
Vernissage moderner Kunst
Künstler Michael Külbel stellt seine Werke vom 2. bis 7. Februar zur Diskussion
Vom 2. bis zum 7. Februar präsentiert das Allee Center Berlin die abstrakten und dekorativen Werke des Leipziger Künstlers Michael Külbel.
Eigenwillige Bildkompositionen, meist durch grelle Farbgestaltung versärkt, stechen dem Besucher des Centers sofort ins Auge. Über 30 Werke präsentiert der Leipziger Künstler direkt in der Ladenstraße.
"Damit gehen wir neue Wege und möchten unseren Besuchern diese ganz besondere Kunst zugänglich machen. Die ausgestellten Werke des Leipziger Künstlers sprechen alle Besucher durch ihre außergewöhnliche Bildsprache an", sp Center-Manager Andrei Anissimov. "Wir möchten das Center nicht nur als Einkaufsstätte, sondern als einen Ort der Kultur etablieren".
Die Kunstobjekte sind teilweise bis 2,50 Meter hoch und werden auch als Ausstellung vermietet oder zum Kauf angeboten.
(Alle Center Zeitung, Februar 2009)

Neue Erfahrungen mit Kunst
Künstler Michael Külbel sucht das Gespräch mit Besuchern des Allee-Centers
Der Leipziger Kunstmaler Michael Külbel ist Autodidakt und arbeitet seit sechs Jahren als Künstler. Seine Werke sind der dekorativen Malerei zuzuordnen.
Die bevorzugten Arbeitsmaterialien sind hauptsächlich Acrylfarben und Strukturpaste, mit denen er seinen Bildern Dynamik und Lebendigkeit verleiht. Die jugendliche Energie und Leidenschaft, die der Künstler ausstrahlt, spiegelt sich regelrecht in allen seinen Bildern wider. Auch die Verantwortlichen der Karibua Holztechnik GmbH aus Bremen haben das erkannt und sind schon seit einiger Zeit der offizielle Sponsor seiner Kunst.
Vom 2. bis zum 7. Februar können die Besucher die Werke im Center begutachten und den Künstler direkt ansprechen, denn er steht während der gesamten Ausstellung Rede und Antwort. "Ich hoffe auf ein reges Interesse seitens der Besucher und freue mich auf die vielen Gespräche im Allee Center", so Michael Külbel.
"Eine neue, vor allem positive Erfahrung haben wir mit der Kunstausstellung in einem Leipziger Einkaufszentrum gemacht. Die Ausstellung war für uns in jeder Hinsicht ein Erfolg. Wir haben interessante Kontakte geknüpft und neue Erfahrungen machen können, so dass wir uns entschlossen haben, diese Ausstellung zu wiederholen, das nächste Mal im Allee Center Berlin."
(Alle Center Zeitung, Februar 2009)

Farbenfrohe Kunst
Michael Külbels Werk im Allee-Center
Hohenschönhausen. Vom 2. bis zum 7. Februar präsentiert das Allee Center, Landsberger Allee 277, die farbenfrohen Werke des 29-jährigen Leipziger Künstlers Michael Külbel. Seine großformatigen Bildkompositionen bringt er in knalligen Acrylfarben auf die Leinwand. Übrigens malt er nicht nur abstrakt; für Sparkassen, Wohnungsgesellschaften und Büros hat der Künstler zum Beispiel auch Gebäude und Autos dargestellt.
Eine repräsentative Auswahl aus seinem Werk stellt er nun im Allee Center aus. Aufgrund der großen Formate und ausfallenden Bildkompositionen sind seine Bilder ausgesprochen gut für die Ausstellung in Ladenpassagen geeignet. Sie stechen dem Besucher des Einkaufszentrums sofort ins Auge.
Mit den über 30 Werken soll den Centerkunden außergewöhnliche Kunst zugänglich gemacht werden. Centermanager Andrei Anissimov möchte die Einkaufsstätte als einen Ort der Kultur und Begegnung nutzbar machen.
Die Kunstobjekte sind bis zu 2,50 Meter hoch. Sie können als Ausstellungsstücke für weitere Veranstaltungen angemietet werden. Außerdem werden die einzelnen Bilder auch zum Kauf angeboten.
Michael Külbel wurde in Berlin geboren, ist gelernter Kaufmann und hat als Buchhalter gearbeitet, bevor er sich als Autodidakt 2003 der Malerei verschrieben hat. Seine Werke sind der dekorativen Malerei zuzuordnen. Die Karibu Holztechnik GmbH aus Bremen hat das energische und leidenschaftliche Potential des Künstlers bereits erkannt und sponsort Michael Külbels Kunst. Montag bis Samstag von 9:30 bis 20 Uhr können die Besucher die Werke begutachten und den Künstler direkt ansprechen, denn er steht während der gesamten Ausstellung Rede und Antwort. " Ich hoffe auf reges Besucherinteresse und viele nette Gespräche im Allee-Center", so Michael Külbel im Vorfeld der Veranstaltung.
(Berliner Abendblatt, 31. Januar 2009)


Aufnahme in den Künstlerkatalog "artistwindow" Ausgabe 33

Faszinierende Ausstellung im Allee-Center - Kunst zum Staunen
Vom 23. bis 25. Oktober
verwandelte sich das Allee-Center in eine kleine
Kunstausstellung.
Der gelernte Bürokaufmann
und Autodidakt Michael
Külbel faszinierte die
Besucher mit seinem „beleuchteten
Ausstellungssystem“,
das über 40 seiner
Werke gekonnt in Szene
setzte.
Beeindruckend -
Die großflächigen Kunstobjekte
sind teilweise bis
2,50 Meter hoch und werden
auch als Wechselausstellung
vermietet oder zum
Kauf angeboten. Zum Metier
des Künstlers Michael
Külbel gehört ebenso die
Aufwertung von Kanzleien
und Büros

Junger Künstler in alter Fabrik
Mit farbintensiver Acrylmalerel macht der Altenburger Künstler Michael Külbel auf sich aufmerksam. Im Gewerbepark Alte Fabrik in der Friedrich-Ebert-Straße in Altenburg sind noch bis zum 28. Dezember die zum Teil großflächigen Arbeiten zu sehen. Kürzlich wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Foto: Jens Paul Taubert
Osterländer Volkszeitung 21.12.2007

Altenburger stellt großformatige Kunstwerke aus
Altenburg. Die „Impressionen eines Konzertbesuchers" stellt er im Format von zweieinhalb mal zwei Metern mit Acryl auf Leinwand dar. „In memori Kant" ist Titel und Inhalt eines mit den gleichen Materialien im Kleinformat mit fast fotografischer Klarheit gemalten Porträts des berühmten Philosophen. Autor beider und zahlreicher weiterer Kunstwerke ist der 26-jährige Altenburger freischaffende Künstler Michael Külbel.
Zu seiner 1. Vernissage in den Räumen der „Alten Fabrik " konnte er am vergangenen Sonnabend rund 50 interessierte Besucher begrüßen - unter ihnen den Geschäftsführer des Gewerbeparkes im Gelände der ehemaligen Nähmaschinenfabrik Josef Westermaier.
Michael Külbel hat hier sein Atelier und jetzt bis einschließlich 28. Dezember 2007 die Gelegenheit, sich und seine Arbeit vorzustellen, deshalb galt sein besonderer Dank dem Geschäftsführer der „Alten Fabrik".
Zahlreiche abstrakte und großformatige Werke sind gemeinsam mit Porträts geschichtlicher Persönlichkeiten wie Siegmund Freud, Lessing und Karl Marx zu sehen. Friedrich Nitzsche und Sokrates hat Külbel in seiner künstlerischen Auffassung dargestellt. Montags bis freitags, von 9.00 bis 14.00 Uhr, ist die Kunstausstellung geöffnet.
Kurier 15.12.2007


Aufträge bis nach Mallorca
Altenburger Michael Külbel schraubt an Karriere
ALTENBURG. Die beste Entscheidung war, von seinem Atelier in der Ossietzkystraße in die alte Fabrik in der Friedich-Ebert-Straße zu ziehen. Hier hat der junge Künstler ein traumhaftes, helles Atelier, viel Platz und jede Menge neugierige Besucher, die ihm Abwechslung bringen. Hier ist richtig Leben.
Erst 2003 hat sich der Altenburger dafür entschieden, die Malerei hauptberuflich zu betreiben. Und jetzt verkauft er sogar schon nach Mallorca! „Eine deutsche Immobilienfirma lässt sich in Mallorca von mir ihre Räumlichkeiten verschönern", erzählt der Künstler. Hauptsächlich abstrakte Kunst würden sie wollen. Am schönsten seien dabei natürlich die „Dienstfahrten" nach Mallorca. „Klar, dass ich mir vor Ort ein Bild davon muss, damit ich weiß, wie die Bilder wirken", lacht der 27-jährige. Aber was sich so wunderbar anhört, ist in der Realität nicht ganz so einfach, „Reich werde ich von den Bilderverkäufen bis jetzt nicht", gibt er zu. Aber die Arbeit macht ihm sehr viel Spaß. Erst ein paar Jahre zuvor hat er eine Ausbildung zum Bürokaufmann mit Auszeichnung abgeschlossen. Doch dahin zurück: „Nee, das kommt nicht mehr in Frage!" In seinem fast 100 Quadratmeter großen Atelier in der alten Fabrik in der Friedrich-Ebert-Straße fühlt er sich richtig wohl.
Stil noch nicht gefunden
Hier kann er seiner Kreativität freien Lauf lassen. „Mal arbeite ich sehr konzentriert, mal muss ich auch ein bisschen klecksen. Kommt drauf an, was verlangt ist und nach was mir gerade ist."
Einen Stil, so der Altenburger Vater einer dreijährigen Tochter, habe er bis jetzt noch nicht gefunden. „Der entwickelt sich noch. Ich male viel Abstraktes." Eines seiner letzten Bilder „Impressionen eines Konzertbesuchs" (siehe Foto auf Seite 1) war aber auch voller Emotionen und erkennbarem Inhalt.
Seine Bilder sind u. a. in der Sparkasse, der Städtischen Wohnungsgenossenschaft oder der freien Nähmaschinentechnik Mühlau zu sehen. „Ich wünsche mir, dass meine Bilder weiterhin so gut ankommen", erzählt er stolz. www.mk4art.de

Haarsträhne teilt die Gesichter
Michael Külbel stellt seine Acryl-Bilder im Omnilab-Laborzentrum aus
Von unserer Mitarbeiterin Christina Klinghagen
LEHE.
„Wir sind keine Galerie, aber wir möchten jungen Künstlern Raum für
ihre Ausstellungen geben", sagt Horst Jürgens, Geschäftsführer vom
Omnilab-Laborzentrum in der Robert-Hooke-Straße 8 nahe des Fallturms.
Bereits seit vier Jahren stellt der Laborausrüster Omnilab sein Haus
für diese Zwecke zur Verfügung. Sowohl die Mitarbeiter als auch die
Kunden sind von dieser Idee begeistert.
Bis
Juli nun sind im Omnilab-Haus 34 abstrakte und gegenständliche
Acryl-Bilder des freischaffenden Künstlers Michael Külbel zu
besichtigen.
Nach
seiner Ausbildung zum Kaufmann und Buchhalter beschloss der 25-jährige
gebürtige Berliner, sich als selbstständiger Maler am Markt zu
behaupten. Angetrieben durch seine enorme Kreativität, hat er in den
vergangenen zwei Jahren bereits über 1000 Bilder gemalt. Mit der Firma
Karibu Holz-
technik
aus Bremen fand Külbel einen Sponsor für seine Arbeiten und gestaltete
bisher in zwei Großprojekten Firmenausstattungen. Auch in diesem Jahr
stehen weitere Firmenausstattungen und Einzelausstellungen an. Külbel
experimentiert mit verschiedenen Stilen. Einerseits vertieft er sich
in gegenständliche Arbeiten, andererseits löst er seine unendlich
scheinende Energie in Abstraktionen auf.
Oft
endet sein Experimentieren in einer Mischform beider Stile. Külbel
nennt dieses „figürliche Abstraktion". Die Power, die er beim Malen
entwickelt, spiegelt sich auch in seinen Bildern wieder. Genauso
schnell wie er von einer Idee besessen ist, distanziert er sich im
nächsten Moment von seinen älteren Werken.
Seine
Befriedigung findet er nicht im Bild an sich, sondern im Akt des
Malens. Nur wenige Bilder sind ihm mit der Zeit ans Herz gewachsen.
Um diese Werke nicht zu verlieren, setzt Külbel den Verkaufspreis
besonders hoch an, in der Hoffnung, dass sich da-
für kein Käufer findet.
„Durch
unsere Kunstausstellungen bekommt das Büro ein anderes Gesicht",
erklärt Omnilab-Chef Jürgens. Um Gesichter geht es auch bei Külbels
„sad girls". Eine rote Haarsträhne teilt die Gesichter zweier junger
Frauen, die mit ihren Blicken Traurigkeit und Schmerz ausstrahlen. Im
Besprechungsraum für den Exportbereich hängt ein Werk mit chinesischen
Schriftzeichen. Auf rotem Untergrund liest man in klaren Buchstaben
„Financial" und „Business". Dazu Omnilab-Pressereferentin Songül
Pötter: „Das Bild soll Erfolg ausdrücken, deshalb haben wir es in
diesen Raum gehängt."
Beeindruckend
ist auch die großformatige, dreiteilige „ Blaue Serie" in Acryl und
Spachtelmasse auf Leinwand. Die blauen Gesichter erinnern an die
Darsteller des Blue-Men-Spektakels.
Ein
Besuch der Kunstausstellung ist täglich in der Zeit von 8 bis 17 Uhr
möglich. Um eine telefonische Anmeldung wird unter der Nummer 1 75
99-119 gebeten
„MK4ART" in Altenburg - Michael Külbel eröffnet eigene Kunstgalerie
Altenburg (sz). .Ich bin sehr überrascht, aber natürlich auch sehr glücklich über den Erfolg meiner Kunst. Mit so einer großen Resonanz hatte ich wirklich nicht gerechnet", erzählt Michael Külbel. der in Kürze in der Carl-von-Ossielzky-Straße 4 seine eigene Kunstgalerie eröffnen wird. Der 24-jährige gebürtige Berliner wuchs in Altenburg auf. absolvierte eine Ausbildung zum Bürokaufmann sowie zum Buchhalter. Doch nach kurzer Zeit entdeckte er seine eigentliche Leidenschaft. die Malerei, und beschloss. sein Glück als freischaffender Künstler zu versuchen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Momentan laufen Ausstellungen in Bremen und München. bei denen mehrere seiner Werke zu betrachten sind. Eine weitere Einnahmequelle von Michael Külbel ist die Gestaltung von Firmenausstattungen. Mit ganzen Serien von Bildern hat er in so manchen Großbetrieb durch sein modernes Design Farbe und Leben gebracht. Dadurch hat sich der junge Künstler einen Namen gemacht und somit stehen auch dieses Jahr weitere beachtliche Projekte auf dem Terminplan.
Nun folgt Anfang nächsten Monats die Eröffnung seiner Galerie "MK4ART". aber vor allem auch seines Ateliers. „In erster Linie habe ich versucht, mir hier einen Arbeitsplatz zu schaffen. Dass dazu noch Platz für eine kleine Galerie war, ist eine nette Zugabe, sagt das Nachwuchstalent voller Stolz. Michael Külbel versucht, seinen eigenen Stil zu kreieren. Er selbst bezeichnet ihn als „Figürliche Abstraktion". Dabei möchte der Maler sich ständig weiterentwickeln und in vielfältigen Studien stetig verbessern. Allerdings versucht Külbel, mit seinen Werken die breite Masse anzusprechen. Die „Kunst für jedermann" bewegt sich deshalb auch in einem vergleichsweise niedrigen Preisbereich. Von seinen Lieblingsbildern trennt er sich natürlich nur sehr ungern. Aber, so meint er, ab irgendeinem Punkt sei jeder käuflich.
Seine bevorzugten Arbeitsmaterialien sind hauptsächlich Acrylfarben und Strukturpaste, mit denen er seinen Bildern Dynamik und Lebendigkeit verleiht. Die jugendliche Energie und Leidenschaft. die der Künstler ausstrahlt, spiegelt sich regelrecht in allen seinen Bildern wider. Auch die Verantwortlichen der Karibu Holztechnik GmbH aus Bremen haben das erkannt und sind seit einiger Zeit der offizielle Sponsor seiner Kunst. Dieses Engagement wird dank der hervorragenden Zusammenarbeit sicherlich Bestand haben. Ein weiterer Schritt zur Perfektion seiner Kunst ist bei Külbel auch schon fest in Planung. Er strebt ein Studium der Kulturwissenschaften an. um neben seiner schöpferischen und kreativen Qualifikation noch eine fachliche erreichen zu können. Allen Kunstliebhabern oder einfach nur Interessierten kann man die Empfehlung geben, sich in der Galerie von Michael Külbel selbst einen Eindruck von seiner Kunst zu verschaffen. Telefonisch kann man ihn unter 03447/514473 erreichen oder unter www.mk4art.de mal auf seiner Internetseite vorbeischauen.

Michael Külbel erwartet Besucher in seiner neuen Kunst-Galerie in Altenburg
Verzerrte Gesichtswelten und grelle Farben
Altenburg. Eigenwillige Bildkompositionen. meist durch eine grelle Farbgebung verstärkt, stechen sofort ins Auge. In der Galerie mit dem Kürzel „MK4ART" in der Carl-von-Ossietzky-Straße 4 hat sich vor kurzem der 24-jährige Maler Michael Külbel sein Reich geschaffen. Neben dem kleinen Ausstellungsräum befindet sieb das Atelier des gebürtigen Altenburgers, in dem Malereien zu dem Hauptthema „Gesichter" entstehen. Wenn Passanten durch die Schaufenster der Galerie schauen, bemerkt der Altenburger zumeist fragende Gesichter. Bislang haben sich nur wenige getraut, die Werke auch von innen zu betrachten und mit dem Maler das Gespräch zu suchen. Diese Tatsache stimmt Külbel jedoch keineswegs traurig. „Die Geschmäcker und Reaktionen" auf bestimmte visuelle Reize sind eben verschieden, meint er.
Außerdem ist sich der Künstler bewusst, dass es in Altenburg ein schwieriges Unterfangen sein dürfte, die meist großen Bilder „an den Mann" zu bringen. Der Ausstellungsraum fungiert also hauptsächlich zu Präsentationszwecken.
Gesichter - in Form und Farbe unterschiedlich - zieren die Wände der Galerie. Kaum ist ein einheitlicher Stil in den ausgestellten Kunstwerken auszumachen. Der gelernte Kaufmann gibt zwar zu, dass im Grunde jeder Maler daran interessiert ist. „seine Richtung durchzuziehen -schon allein, um sich von anderen Künstlern abzuheben", jedoch sei es sein Stil, einfach zu beginnen und abzuwarten, was entsteht.
Insgesamt definiert Külbel seine Kunst als „eine Mischform von Abstraktion und figürlichem Malen". Dabei spielt das Ergebnis eine eher untergeordnete Rolle. Der Prozess dus Malens ist für den ehemaligen Buchhalter von Bedeutung. Denn allein „diese Arbeit mit der Leinwand und der Farbe, das Machen" ist nach Ansicht des Altenburgers Kunst. Ungefähr eine Woche arbeitet er an einem Bild großen Formats. Wenn die kreative Ader einmal nicht wie erwünscht fließen will, dann versucht Külbel einfach, einem anderen Werk mit Pinsel oder Spachtel Leben einzuhauchen.
Tatsächlich sprühen die Malereien förmlich vor Lebendigkeit. Sie zeigen nicht nur Portraits verschiedener Charaktere, sondern auch deren Gefühlswelt. Dies erkennt auch der mit dem Altenburger befreundete Bildhauer Dr. phil. Oliver Czernetta. So werde seiner Meinung nach vor allem durch leuchtende, fast grelle Farben die Seelenlandschaft der dargestellten Persönlichkeiten verdeutlicht. is, zorniges Rot. neidisches Gelb oder kühl distanziertes Blau wären ausschlaggebend für die assoziative Einordnung der Bilder. Jedoch würden die Farbtöne erst im Zusammenspiel mit der dargestellten Mimik und dem Pinselduktus das höchste Maß der Ausdrucksfähigkeit erreichen.
Da er sich allerdings mit jener Art von Kunst zurzeit kaum einen angemessenen Lebensstandard finanzieren kann, hat sich Michael Külbel ein zweites berufliches Standbein zugelegt. Er richtet Firmen ein - vor allem, was dekorative Elemente betrifft.
Külbel träumt jedoch davon, sich ganz der Malerei widmen zu können. In wenigen Jahren möchte er außerdem mit einem festen Kreis anderer kreativer Künstler zusammenarbeiten und gemeinsam ausstellen.
Durch seine derzeitigen Ausstellungen in Bremen, München und Berlin ist er diesem Vorhaben sicherlich ein ganzes Stück näher gekommen
.
Anne Kühn
... to be continued ...